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Gefässkrankheiten in Essen
10.08.2015

Für Sie gelesen: Die neuste Stent-Generation für Beinarterien: Mit dem SUPERA-Stent wieder schmerzfrei bewegen

Kategorie: Pressebericht

SUPERA-Stent in der distalen Anastomose eines Bypassgefäßses

aus : www.europressmed.de http://vwww.europressmed.devom 23. Juli 2015  

Ablagerungen und Verschlüsse in den Blutgefäßen durch Arteriosklerose („Gefäßverkalkung“) betreffen häufig die Arterien in den Beinen. Etwa 4,5 Millionen Deutsche – ca. 5 Prozent der über 50-jährigen und bereits ca. 20 Prozent der über 65-jährigen – sind von diesen peripheren arteriellen Verschlusskrankheiten (pAVK) betroffen. Ein frühes Stadium ist die so genannte Schaufensterkrankheit, bei der die Beine schon nach wenigen hundert Metern Gehstrecke so schmerzen, dass man stehen bleiben muss – wie ein ungewollter Schaufensterbummel. Eine neue Generation von Stents (Gefäßstützen) können nun auch in den Beinarterien für ein langes, beschwerdefreies Leben sorgen.

Nicht zu unterschätzen

Verschlüsse in den Beinarterien sind besonders heikel: Sie sind Vorboten für Schlaganfall und Herzinfarkt – 25-50 Prozent der pAVK-Betroffenen erleiden in den folgenden 5 Jahren ein solches kardiovaskuläres Ereignis. Unbehandelt können pAVK die Blutversorgung der Beine so sehr beeinträchtigen, dass Wunden nicht mehr heilen („Raucherbein“, „diabetischer Fuß“) und schlimmstenfalls eine Amputation erfolgen muss.

Das A und O: In Bewegung bleiben

Die Risikofaktoren für die Arteriosklerose und somit die pAVK sind die üblichen Verdächtigen: Bewegungsmangel, Übergewicht, hohe Blutfettwerte und hoher Blutdruck, Diabetes sowie das Rauchen. Lebensstiländerungen wie mehr Bewegung, Reduzierung von Übergewicht, Rauchstopp, gut eingestellte Blutwerte und -druck beeinflussen Arteriosklerose und pAVK positiv. Auch Medikamente können helfen. Vor allem gilt es aber, in Bewegung zu bleiben, doch gerade das ist oftmals schwierig: Wenn jeder Schritt schmerzt, ist an einen aktiven Lebensstil oder gar Sport kaum zu denken.

In fortgeschrittenen Stadien und bei akuten Gefäßverschlüssen müssen operative Maßnahmen ergriffen werden, um Schlimmeres zu verhindern. Dies können minimalinvasiven Verfahren sein: Mit einem Ballonkatheter wird das verstopfte Gefäß wieder geweitet und durch einen Stent – eine innere Gefäßstütze aus verwobenem Draht – der Blutdurchfluss nachhaltig aufrechterhalten. Während Stents beim Verschluss von Herzarterien seit Jahrzehnten etabliert sind, waren sie in den peripheren Arterien der Beine lange problematisch.

Die Herausforderungen an einen Stent in den Beinen sind nämlich besonders groß: Jeder Schritt, den wir tun, ist ein hochkomplexer und dynamischer Vorgang. Die Beinarterien sind besonders beweglich, beim Gehen, Laufen, Springen oder Tanzen sind sie starken Belastungen wie Biegungen, Dehnungen, Stauchungen oder Drehungen ausgesetzt. Ein Stent muss diese natürlichen Arterienbewegungen mitmachen, ohne zu brechen oder zu knicken.

Die neue Generation: der SUPERA-Stent

Anders als herkömmliche Stents ist der SUPERA-Stent speziell dafür designed, die natürlichen Bewegungen der Arterie nachzuahmen, statt ihnen entgegenzustehen. Durch die besondere Drahttechnologie des SUPERA-Stents wird ein Höchstmaß an Stärke und Flexibilität erreicht, so dass selbst anspruchsvolle Bewegungen der Beine – und damit der Beinarterien – wieder schmerzfrei möglich sind. Eingesetzt werden kann der SUPERA-Stent in die Oberschenkelarterie (Arteria femoralis) und die Kniekehlenarterie (Arteria poplitea). Die Forschung zeigt: Selbst lange Verschlüsse, die bislang aufwendig in einer großen Operation mit entsprechenden Nebenwirkungen durch einen Bypass überbrückt werden mussten, können mit dem SUPERA-Stent schonend behandelt werden.

Ein aktives Leben und volle Beweglichkeit sind somit wieder möglich – und den Ursachen für Arteriosklerose und pAVK können die Patienten dann schmerzfrei wieder dynamisch entgegentreten.


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