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Gefässkrankheiten in Essen

 


SVS – Steam Vein Sclerosis®

Heißer Dampf zur Venenbehandlung

Neben den traditionellen Verfahren, wie dem „Venen-Stripping“ haben sich die modernen „endovenösen“ Verfahren, wie z.B. der Laserkatheter, fest etabliert. War es zuerst nur der Laser, so kamen in den letzten Jahren weitere Verfahren wie Radio- und Mikrowelle dazu. Das neuste ist derzeit die Behandlung mit heißem Dampf..

Eine neue Methode zur Krampfaderbehandlung ist die so genannte „Steam Vein Sclerosis“ (SVS).

Hierbei wird heißer Dampf durch einen Katheter geschickt um das kranke Gefäß zu verschließen.

So funktioniert das SVS Verfahren: Einige wenige Mikroliter steriles reines Wasser werden unter hohem Druck von über 200 bar in den Dampfzustand gebracht und über einen weniger als 2 mm dünnen flexiblen Katheter an seiner Spitze in die Vene injiziert. Mit jedem einzelnen Dampfimpuls werden 45 Joule Wärmeenergie freigesetzt, die sich bis zu 10 cm in der behandelten Vene ausbreiten kann. Ist die Wärme an die Venenwand abgegeben, bleibt außer einigen wenigen Mikrolitern reinsten Wassers nichts zurück.

Der heiße Dampf hat große Vorteile, vor allem im Vergleich zur Laser-Operation. Beim Laser ist die Hitze nicht immer kontrollierbar. Es kann an der Spitze der Glasfaser bis zu tausend Grad heiß werden, wodurch möglicherweise Löcher in der Venenwand gebrannt werden, die ihrerseits zu unnötigen, manchmal schmerzhaften Blutergüssen führen. Beim Wasserdampf kann das nicht passieren. Bei stabilen 120 Grad Celsius wird der Dampf fein zerstäubt. Ein weitere Vorteil ist die Möglichkeit auch kleine, geschlängelte Gefäße zu erreichen. Die s ist bei einem verhältnismäßig steifen, unflexiblem Laserkatheter nicht möglich.

Die Methode gilt als neu. In unserer Praxisklinik in Essen haben wir im Verlauf des letzten halben Jahres mehr als hundert Eingriffe erfolgreich und zur Zufriedenheit aller Patienten durchgeführt.

Genau wie bei der Laser-Operation werden die Kosten aber auch bei der Wasserdampf-Behandlung nicht von den Gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Während minimal-invasive Eingriffe in den USA bereits 80 Prozent der Krampfader-Operationen ausmachten, ist man in Deutschland davon noch weit entfernt. Kassenleistung ist das klassische „Strippen".


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