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Gefässkrankheiten in Essen

Besenreiser

Besenreiser sind überwiegend an den Beinen sichtbare Erweiterungen kleiner Adern, die eine rote bis dunkelblaue Farbe haben können und unterschiedlich groß sind. Sie treten bei sogenannter "Bindegewebsschwäche" auf, die vererbt werden kann und durch Faktoren wie Übergewicht, mangelnde Bewegung oder stehende Berufstätikgeit begünstigt wird.

Symptome
Besenreiser sind in der Regel nicht schmerzhaft. Sollten sie eine größere Fläche bilden oder sehr kräftig aufliegend sein, können sie als unangenehm und überwärmt empfunden werden. Große aufliegende Besenreiser können im höherem Alter platzen und kleine Blutungen verursachen. In der Hauptsache werden Besenreiser als ästhetisch unschön und störend empfunden.

Diagnose
Auch wenn an den Beinen „nur“ Besenreiser zu sehen sind, müssen nach heutigem Standard Messungen und Ultraschalluntersuchungen durchgeführt werden, um ein medizinisch bedeutsames Krampfaderleiden auszuschließen. Nicht selten nämlich deuten vermehrte Besenreiser (gerade an den Knöchelregionen) auf eine gefährliche Krampfader hin, die ggf. gelasert oder entfernt werden muß.

Therapie
Zahlreiche Methoden zur Behandlung von Besenreiern sind bekannt und mehr oder weniger erfolgreich. Gute Erfolge können aktuell durch Laserbehandlung und Verödung erzielt werden. Beim Lasern werden die Besenreiser durch Laserhitze verschmort , bei der Verödung (medizinisch "Sklerosierung") durch eine eingebrachte Substanz verklebt. Bei der Untersuchung der Besenreiser kann sich die Ärztin mit der Patientin für das geeignetere Verfahren oder eine Kombinationsbehandlung entscheiden . Beide Verfahren verursachen ein "Pieksen" an der Behandlungsstelle. Eine Gesundheitsschädigung tritt nicht ein.


Auf diese Weise beseitigte Besenreiser treten nicht wieder auf. Die Neigung, im Laufe des weiteren Lebens neue Besenreiser an anderer Stelle zu entwickeln, kann den Patienten aber leider nicht genommen werden. Nach einer Verödung legen wir für einen Tag einen Kompressionsverband an, der selbst entfernt werden kann. Selten muß für einige Tage ein Kompressionsstrumpf getragen werden. Diese Nachbehandlungen sind nach Lasertherapie nicht erforderlich. Die Kosten für die Beseitigung von Besenreisern durch Laserwärme oder Verödungen werden von den Krankenkassen oft nicht übernommen.



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