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Gefässkrankheiten in Essen

Ihre OP bei uns

Liebe Patientin, lieber Patient

wenn Sie zu einer Operation oder einer Katheterbehandlung der Arterien uns kommen, bitten wir Sie, ein paar Dinge zu beachten, damit Ihr Eingriff bei uns schneller und sicherer abläuft.

Grundsätzlich gilt: Wir können hier nur den allgemeinen Ablauf darstellen. Für Sie persönlich können Abweichungen möglich sein. Diese Beschreibung kann und will auch nicht das persönliche Gespräch mit Ihren Ärzten ersetzen.

Wenn ihre OP an den Anfang eines Quartals fällt, brauchen wir auch hier Ihre Versichertenkarte und einen aktuellen Überweisungsschein. Näheres dazu finden Sie unter „Ihr Besuch bei uns“. Privat Versicherte brauchen keinen Überweisungsschein und keine Karte.

Wenn mit Ihnen vereinbart wurde, aktuelle Unterlagen (Laborergebnisse, EKG etc.) nachzureichen, bringen Sie diese spätestens am OP-Tag mit. Alle Unterlagen können Sie nach Ansicht und Kopie wieder mit nach Hause nehmen.

Bitte halten Sie sich unbedingt an die vereinbarte Nüchternheit. In der Regel reichen vier Stunden Nüchternheit vor einer OP aus. Das heißt auch, dass Sie unter Umständen noch ganz normal frühstücken können. Nutzen Sie also die Chance, gut gestärkt in eine OP zu gehen. Wasser dürfen Sie immer trinken. Meistens sollen Sie alle Medikamente, die Sie sonst auch nehmen, wie immer einnehmen. Gerade hier gibt es aber wichtige Ausnahmen, z. B. für Diabetiker. Gerade bei der Nüchternheit ist deshalb eine individuelle Absprache mit Ihrem Arzt unbedingt nötig.

Wir sind gezwungen, mit allgemein gehaltenen Vordrucken für die OP zu arbeiten. Darin stehen Hinweise zum Rasieren und zum Abführen, die sie ignorieren können. Sollte eine Rasur nötig sein, besprechen wir dies vorher mit Ihnen oder führen Sie im OP durch. Wir empfehlen bequeme Kleidung für die Zeit nach der OP. Sinnvoll sind auch ein Paar Hausschuhe. Die Strümpfe und Pflaster, die wir rezeptiert haben, benötigen Sie erst, wenn nach drei bis vier Tagen der OP-Verband abkommt.

Wenn Sie zur OP kommen, bemühen wir uns immer, pünktlich zu sein. Gerade bei Operationen ist die genaue Dauer aber nicht immer gut vorhersehbar. Wir können nicht mittendrin mit der Vor-OP aufhören, nur weil der nächste OP-Termin ansteht. Daher bitten wir um Verständnis, wenn es zu Wartezeiten kommt.

Wenn Sie bei uns sind, bieten wir Ihnen eine Kabine im Aufwachraum an, in der Sie ein paar Stunden verbringen können. Meistens legen wir schon in der Kabine eine Venenverweilkanüle und Sie erhalten eine Spritze gegen Thrombose. Diese Spritze müssen Sie sich in der Regel nicht zu Hause weiter geben. Alle Ihre Sachen können in der Kabine bleiben, während Sie im OP sind. Nachdem Sie nach dem Aufwachen nach einer Narkose noch einige Zeit im OP-Bereich überwacht worden sind, bringen wir Sie in diese Kabine zurück. Dort bieten wir Ihnen Kaffee, Tee und Wasser an. Sie dürfen dort alles essen, deshalb empfehlen wir, sich ein Frühstück mitzubringen, ebenso etwas zum Lesen. Den richtigen Zeitpunkt zum Aufstehen besprechen wir mit Ihnen.

Nach der OP wickeln wir Ihr Bein mit einem festen Verband. Sie sollen sich zu Hause ganz normal bewegen, also keine vermehrte Bettruhe halten. Was der Verband mechanisch zulässt, ist auch erlaubt. Bei längerem Sitzen empfehlen wir, das Bein hochzulegen.

Wir entlassen Sie nach ca. vier Stunden nach der OP in die Hände Ihrer Begleitperson. Ihre Begleitperson kann natürlich auch früher kommen oder die ganze Zeit bei Ihnen bleiben. Sollten zu Hause Fragen oder Probleme auftreten, rufen Sie zuerst die Telefonnummer auf Ihrem Terminzettel an. Auf diesem Zettel finden Sie auch alle Nachsorgetermine.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!


Gefäßkrankheiten Essen
Rüttenscheider Straße 199
45131 Essen
Gefäßkrankheiten Mülheim
Kämpchenstraße 31
45468 Mülheim